Hövding Airbag – Die Erfindung

Hövding Airbag dank schwedischem Know-how

Die Diskussion, in Schweden eine Helmpflicht für Fahrradfahrer unter 15 Jahren einzuführen, gilt als die Geburtsstunde vom Hövding Airbag.

Die beiden Gründerinnen Anna Haupt und Terese Alstin studierten an der Lunds Tekniska Högskola (LTH) Industriedesign und widmeten ihre Examensarbeit dem Thema Fahrradhelm.

Die Herausforderung bestand darin, eine gleichwertige Alternative zu den herkömmlichen Styropor-Fahrradhelmen zu entwickeln – ein Modell, das kein Grauen beim Träger verursacht, sondern von Fahrradfahrern gern und vor allem freiwillig (und sogar ohne den gesetzlichen Zwang einer Helmpflicht) getragen wird.

Denn auch in Schweden, fand man Fahrradhelme unpraktisch, lästig und hässlich und war sich nicht sicher, ob sie im Falle eines Sturzes wirklich ausreichend vor Kopfverletzungen schützen würden.

Fazit der jungen Frauen: Um das Verhalten der Menschen zu ändern, muss das Produkt dem Anwender angepasst werden. In einer Umfrage äußerten die Befragten klare Wünsche: Klein soll ein Fahrradhelm sein, damit man ihn in die Tasche stecken kann. Schön soll ein Fahrradhelm sein, damit man ihn wie ein modisches Accessoire tragen kann. Aber am besten sollte er unsichtbar sein.

2005 wurde das Unternehmen Hövding gegründet. Doch erst sieben Jahre später, im Jahr 2012, kam der Hövding Airbag Fahrradhelm auf den Markt. Dazwischen lagen viele Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Fahrradunfälle und Stürze wurden analysiert, um aus ihnen eine Formel zu entwickeln, nach der sich ein Airbag konzipieren ließ.

Das Konzept der beiden Gründerinnen für den Hövding Airbag gewann einen renommierten Innovationspreis und konnte mit diesem positiven Feedback konsequent bis zur Produktion weiter entwickelt werden. Außerdem gewann Hövding den Venture Cup und somit Schwedens bekanntesten Unternehmerwettbewerb. Es folgte die Gründung der Hövding Sverige AB, einer Aktiengesellschaft.

Mit dem Hövding Airbag Helm ist es Anna Haupt und Terese Alstin gelungen, einen Fahrradhelm zu entwickeln, der genau auf die Bedürfnisse der Radfahrer abzielt und den gesetzlichen Vorgaben für Kopfschutz entspricht.

Der Helm ist nahezu unsichtbar, er ist modisch schick und kann zusammengefaltet einfach in der Tasche verstaut werden. Außerdem schützt er besser als herkömmliche Fahrradhelme, weil der Airbag nach dem Auslösen einen großen Bereich des Kopfes umhüllt und zusätzlich das Genick schützt (siehe auch hier – wie ein Hövding Airbag dein Leben schützen kann – klick >>).

Aus Schweden in die weite Welt

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Malmö, Schweden. Bei Göteborg ist eine Niederlassung ansässig. Die Endmontage des Hövding Design-Fahrradhelms wird vom schwedischen Unternehmen Alva (bekannt als Hersteller von Airbags) übernommen. Alva hat seinen Produktionsstandort in Portugal.

Mit der Sport Import GmbH wurde für den deutschen Markt ein Handelspartner gefunden.

Ein festes Team von rund 20 Mitarbeitern ist bei der Hövding Sverige AB für Forschung, Entwicklung und Produkterstellung zuständig. Darunter finden sich Fachleute aus den Bereichen Mathematik, Elektrotechnik sowie Experten für Airbag-Technologie. Es gibt Musterkonstrukteure und Industriedesigner, Vertriebs- und Kundendienstmitarbeiter. Sie alle verbindet das Engagement, mit dem Hövding und seiner außergewöhnlichen Airbag-Technologie eine ganz neue Stufe der Fahrsicherheit voranzutreiben.

Die beiden Gründerinnen Anna Haupt und Terese Alstin sind mittlerweile aus dem Unternehmen ausgeschieden. Das operative Unternehmensgeschick obliegt Geschäftsführer Fredrik Carling, der in der Airbag-Technologie einen großen Zukunftsmarkt sieht. Seiner Meinung nach, werden Kunststoff-Helme zukünftig die Ausnahme bilden.

Der „aufblasbare Helm“ (auch Airbag for Cyclists) ist mittlerweile ein etabliertes Produkt, das weltweit zu den sichersten Fahrradhelmen zählt.

Schon ein Jahr nach dem Verkaufsstart in Schweden, hat für das Unternehmen Hövding die Internationalisierung begonnen. Der Häuptling unter den Kopfschutz-Systemen verbreitet sich rund um den Globus und schützt Menschen sicher vor schweren Kopfverletzungen.

Hövding arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung von Helmen, etwa für die Bereiche Reitsport, Skifahren, etc. Auch ist ein Helmmodell für Epileptiker in Planung.

Hövding Airbag

Ausgezeichnetes schwedisches Design

Mehrfach hoch ausgezeichnet wurde das schwedische Unternehmen Hövding für seine außergewöhnliche Produktidee, die nicht nur durch ein funktionales Design besticht, sondern dem Aspekt der Sicherheit beim Fahrrad fahren eine ganz neue Note gibt.

Bei nachfolgend aufgeführten Wettbewerben erzielte Hövding mit seinem Airbag Fahrradhelm eine Auszeichung:

• EPO European Patent Office Inventors Award

• European Business Award

• Epilepsy Innovation Seal of Excellence Awards

• D&AD Award

• INDEX: Award

• Arets Näringslivsrookie i Malmö

• SKAPA

• VINNNU

• VINNIP

• Öhrlings PWC & LUAB:S Innovationspreis

• Venture Cup

• Innovationsbrons Idéstipendium

• IK2 Förstudiemedel

Mehr zum Hövding Airbag gibt es hier (hier klicken >>): So funktioniert der Hövding – das musst du über den Hövding wissen – wie viel kostet der Airbag Helm? (Klick >>). 

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